Vorteile von Social Media Videos

Laura-Marie Buxmann

Ganz egal, ob Twitter, Facebook, Instagram oder auch Snapchat und TikTok – Social Media Plattformen gibt es mittlerweile massenweise und diese erfreuen sich noch immer zunehmender Beliebtheit bei ihren Nutzer:innen. Was mit dem Posten von Fotos und kurzen Textbeiträgen begann, hat sich mittlerweile mehr und mehr in Richtung Video bewegt, sodass diese nicht mehr nur noch auf Videoplattformen wie YouTube oder Vimeo auf großes Interesse seitens der Nutzer:innen stoßen; auch die sozialen Medien sind voll davon. Welche Vorteile Videos auf Social Media haben, das erfahren Sie in diesem Blogpost.

Einige der Vorteile, die der Einsatz von Videos in den sozialen Medien hat, wurden Ihnen bereits in unserem Blogbeitrag “10 Fakten, warum Videos für Unternehmen unverzichtbar sind” dargestellt. Da insbesondere die Corona-Pandemie 2020 und 2021 noch einmal zu einem starken Anstieg der Bewegtbildnutzung im Internet beigetragen hat, war es undenkbar, dass dieser Trend nicht auch bei den sozialen Medien ankommt. Auch das vermehrte Informationsbedürfnis und das Bedürfnis danach, die Informationen so zugänglich und effizient wie nur möglich zu konsumieren, haben ihr Übriges getan: Videos sind der Content schlechthin.

Auf einem rot-orangefarbenen Hintergrund ist ein illustriertes Smartphone und Kopfhörer zu sehen.

Was sind Social Media Videos?

Social Media Videos sind kurze Videos, die in den verschiedenen Kanälen in den sozialen Medien eingesetzt werden. Dies können dann die unterschiedlichsten Videoformate sein, zum Beispiel Erklärfilme, Interviews oder auch Reviews. Wichtig dabei ist das passende Maß an Unterhaltungselementen, aber auch an der Bereitstellung von Informationen. Da Social Media Videos meistens eine Länge von 20 bis 90 Sekunden haben, eignen sich die sozialen Medien besonders gut dafür, um dort kurze Ausschnitte längerer Videos als kleine Teaser zu verbreiten und den Nutzer:innen damit Lust auf mehr zu machen.

Aufgrund der Länge der Videos, werden diese auch als “Snackable Content” bezeichnet. Dieser Ausdruck bezieht sich darauf, dass die Inhalte wie ein Snack auch, ohne großen Zeit- und Aufmerksamkeitsaufwand und nebenbei konsumiert werden können. In der digitalen Landschaft wird es nämlich immer schwerer, die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen längere Zeit für sich zu gewinnen. Daher ist Snackable Content eine Reaktion auf die geringer werdende Aufmerksamkeitsspanne von Nutzer:innen. Dabei wird auf die direkte Kommunikation bestimmter Ideen und Inhalte, beispielsweise auf emotionaler oder unterhaltender Ebene, gesetzt. Insbesondere Videos eignen sich hervorragend als Snackable Content, da diese so einfach zugänglich sind. Außerdem sind die meist kurzen Filme auch oft mit Untertiteln versehen, damit diese selbst ohne eingeschalteten Ton verstanden werden können.

Die wichtigsten sozialen Medien im Überblick

Heutzutage sind die sozialen Medien aus unserem Alltag überhaupt nicht mehr wegzudenken. Altbekannte Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube sind schon seit Jahren beliebt, wenn es um Onlinemarketing geht. Genauso ist die Plattform Instagram heute aus Marketingsicht nicht mehr wegzudenken. Auch LinkedIn als soziales Netzwerk zum Knüpfen neuer und zum Erhalt bestehender Geschäftskontakte kann ein hilfreiches Tool im Marketingbereich sein. Aber ebenfalls neuere Plattformen, wie Snapchat und TikTok erobern den Markt, wenn es um die Erstellung und Verbreitung von kurzen Videos geht. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten sozialen Medien vor:

Facebook ist ein soziales Netzwerk des Unternehmens Meta (ehemals Facebook). Der Fokus der Plattform liegt auf der Vernetzung mit Freunden, Bekannten und Marken, aber insbesondere im Social Media Marketing ist Facebook einer der Top Player. Da dort nahezu alle Altersgruppen vertreten sind, ist die Plattform ein wichtiger Kanal, wenn es um Marketing geht. Video-Beiträge werden den Nutzer:innen von Facebook ganz bequem im Newsfeed angezeigt und können direkt innerhalb der App konsumiert werden, ohne dass eine neue Seite geöffnet werden muss. Auch eine Story-Funktion bietet Facebook derweil an. Diese werden den Nutzer:innen stets ganz oben auf der Timeline angezeigt.

Ein illustriertes Smartphone. Auf dem Bildschirm ist das Facebook Logo zu sehen.
Eine Hand zeigt auf ein illustriertes Smartphone, auf dem das Twitter Logo zu sehen ist.

Die Plattform Twitter zeichnet sich vor allem durch die Schnelligkeit aus. Die maximal 280 Zeichen langen Tweets leben von der Geschwindigkeit. Auch hier werden den Nutzer:innen die Video-Beiträge in der Timeline angezeigt, worüber sie auch direkt abgespielt werden können. Die Kommunikation auf Twitter verläuft quasi in Echtzeit und das Teilen und Weiterverbreiten der Beiträge funktioniert besonders schnell. Twitter bietet seinen Nutzer:innen allerdings nicht so viele Optionen wie andere Plattformen und ist nur auf das Verfassen von Tweets beschränkt. Jedoch ist Twitter für einen schnellen Informationsaustausch allemal zu empfehlen.

YouTube ist die Plattform schlechthin, wenn es um Videos geht. Nutzer:innen haben dort die Möglichkeit sich kostenlos die verschiedensten Videos anzuschauen oder auch selbst hochzuladen. Ähnlich wie auch Google, funktioniert YouTube wie eine Suchmaschine – nur eben für Videos. Kommentare und Bewertungen, aber auch die Auswahl passender Keywords, sorgen dafür, dass die Videos auf der Plattform höher gerankt werden und somit mehr Aufmerksamkeit erhalten. Verantwortlich dafür ist der eigens für YouTube entwickelte Algorithmus.

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Instagram ist eine von Meta (Facebook) angebotene Plattform zum Teilen von Fotos, Videos und Stories mit Freunden und Followern. Ein Instagram-Kanal ist dann sinnvoll, wenn es darum geht, die eigene Marke zu profilieren, mit den (potentiellen) Kund:innen zu interagieren und das eigene Unternehmen von einer kreativeren Seite zu präsentieren, als das auf Facebook und Twitter möglich ist. Was als Plattform für Fotos und kurze Textbeiträge begann, hat sich mittlerweile zu einer der Video-Plattformen entwickelt. So können Nutzer:innen nicht nur kurze Videos posten, sondern auch Reels, Stories und sogar Liveübertragungen sind direkt von Instagram aus möglich. Die Beiträge werden den Nutzer:innen dann im Feed angezeigt und es ist durch Scrollen sehr einfach zu den nächsten Beiträgen zu gelangen.

Auch das Karriereportal LinkedIn ist aus Marketingsicht nicht zu unterschätzen. Hier tummeln sich nicht nur Kollegen, Geschäftspartner und bestehende Kunden, sondern auch die, die es potentiell werden wollen. Zur Vermittlung der unternehmerischen Informationen sollte auch hier keineswegs nur auf Textinhalte gesetzt werden, denn laut LinkedIn erhalten Inhalte mit Bildern doppelt so viele Kommentare und Videos bringen fünfmal mehr Engagement; Live-Videos sogar ganze 24-mal mehr.

Die konkreten Vorteile von Social Media Videos

Insbesondere aus Marketingsicht haben Social Media Videos viele Stärken, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. Videos sind dynamisch und ziehen daher viel Aufmerksamkeit auf sich. Insbesondere in den sozialen Medien werden die Nutzer:innen von Videos besonders gecatcht und es ist einfacher denn je von einem Video zum nächsten zu gelangen – meistens ist dafür nur ein Swipe nötig und schon wird den User:innen das nächste Video präsentiert.

Drei illustrierte Smartphones auf deren Bildschirmen das Symbol zum Abspielen eines Videos zu sehen ist.

Außerdem haben Videos den enormen Vorteil, dass sie selbst in der Kürze über einen hohen Informationsgehalt verfügen können. Die heute immer geringer werdende Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsspanne der Nutzer:innen, macht es geradezu notwendig Informationen mit Hilfe von Videos zu vermitteln. Denn Videos werden nicht nur 60.000x schneller vom Gehirn verarbeitet als reiner Text, in Videos lassen sich zudem wesentlich mehr Informationen aufbereiten als in reiner Textform: Laut der James-McQuivey-Studie lassen sich in einer Minute Video so viele Informationen aufbereiten, wie in einem Text mit 1.800.000 Wörtern. Informationen lassen sich mit Videos zum einen sehr zugänglich, aber auch hoch effizient aufbereiten.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Videos auch mobil gut zu konsumieren sind. Ohnehin sind Nutzer:innen heute durch die mobilen Endgeräte ständig erreichbar und es gibt unzählige Apps und mobil optimierte Websites, die genau auf diesen Trend abzielen. So ist ein Video die optimale Wahl, wenn es darum geht, den Nutzer:innen leicht zugängliche Informationen aufzubereiten. Generell wird die Reichweite von Content durch die Nutzung der sozialen Medien erhöht, bei Videos ist das aber besonders stark der Fall, da Timelines und Feeds Videos beim Ranking bevorzugen. Auch Google und andere Suchmaschinen gewichten Videos beim Ranking stärker.

Eine illustrierte Frau hält ein Smartphone in den Händen und schaut darauf

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